Hôtel côte d'Azur

Tourismus and der Kueste Azur Suedfrankreich

Tourisme Saint Paul de Vence

Spötter behaupten gerne, Saint-Paul-de-Vence besäße mehr Kunstgalerien als Einwohner. Dieser Vergleich ist zwar maßlos übertrieben, doch die Quintessenz stimmt: Nirgendwo sonst an der Côte d'Azur gibt es auf so wenigen Quadratmetern eine größere Dichte an Antiquitätengeschäften, Galerien und Kunsthandwerkateliers.

Tourisme Massif de l'Esterel

Der rote Porphyr und das tiefe Blau des Meeres sind die bestimmenden Farben des anmutigen Landstrichs. Nur an der Küste ist der Porphyr, ein primäres Eruptivgestein, mit Sandsteinschichten durchsetzt, zwischen die sich wiederum Tonschichten geschoben haben, aus denen mehrere kleine Quellen entspringen. Die Landschaft ist seit Jahrtausenden unverändert, einzig das Grün der Wälder ist weniger geworden, von Waldbränden verzehrt, mit denen die Wiederaufforstung nicht Schritt halten kann. Für Erkundungen empfiehlt sich die landeinwärts verlaufende Nationalstraße, die weitgehend dem Lauf der alten römischen Via Aurelia, die Rom mit der Provence verband, folgt sowie die kurvenreiche Küstenstraße. Bei dem kleinen Badeort Agay zweigt eine Forststraße zum Belle-Barbe-Paß ab, von wo aus sich eine Kurzwanderung zu einem kleinen Stausee lohnt.

Tourisme Die Chapelle du Rosaire [Kapelle des Rosenkranz’] oder „Chapelle Matisse“ [Matisse-Kapelle]

Die Chapelle du Rosaire, ein Meisterwerk nach dem Entwurf von Henri Matisse ist immer noch ein Bauwerk sakraler Kunst, das einmalig auf der Welt ist. Von 1948 bis 1951 arbeitet Matisse die Pläne für das Gebäude sowie sämtliche Details für die Innenausstattung aus: bunte Kirchenfenster, Keramikobjekte, Chorgestühl, Weihwasserbecken, religiöse Objekte, priesterliche Ornamente etc. Zum ersten Mal kreiert ein Maler ein Bauwerk in seiner Gesamtheit, von der Architektur bis zum Mobiliar und den Kirchenfenstern.
Die Grundsteinlegung für die Kapelle erfolgte im Jahre 1949. Die Eröffnung und Weihe der Notre Dame du Rosaire [Unsere Dame des Rosenkranzes] findet 1951 statt. Für Henri Matisse bedeutete „dieses Werk eine exklusive und permanente Arbeit über vier Jahre, sie ist das Resultat meines gesamten Berufslebens. Ich betrachte sie trotz all ihrer Unvollkommenheiten als mein Meisterwerk.“ Dieses Werk ist sein geistiges Vermächtnis.